Schmudo … Die Hauptfasnacht hat begonnen

Während der Schreiberling seinem Knie geschuldet noch etwas unter der Decke blieb, machten sich die stahlharten Steampunker zusammen mit unserer Steimutter Nicole I. kurz nach 04.00 Uhr mit dem grossen Taxi der ZVB auf nach Zug, um dort dann um 05.00 Uhr pünktlich zum grossen Knall die diesjährige Hauptfasnachtszeit willkommen zu heissen. Doch vor dem Knall traf das gesamte Steamteam noch auf die Hudiväter-Fraktion, welche in der Zytclub Bar nach ihrer Nacht vor dem Sturm ebenfalls auf den Startschuss in die fünfte Jahreszeit warteten. So wurden vor und natürlich auch nach dem Auftakt zur diesjährigen Chesslete fleissig neue Freundschaften geschlossen und bestehende vertieft. Die Zeit bis zum Frühstück verging wie im Flug – und pünktlich zu Gipfeli, Kaffee und mehr traf dann auch der Schreiberling in Zug ein. Nach der Stärkung ging es dann zurück nach Steinhausen in unsere Hofburg beim Bahnhof. Dort wurden die teilweise bereits etwas müden Gesichter wieder mit Zahnrädern, Kompass und mehr verziert und danach ging es mit unserem Chauffeur Markus Amhof und dem Steam-Mobil wieder zurück nach Zug an den Kinderumzug. Dank der Sonne, die wunderbar wärmend strahlte, konnten wir die Wartezeit bis zum Beginn des riesigen Kinderumzuges (rund 6’000 Kinder nahmen teil) mit kühlen Getränken und sogar schon dem ersten Eis am Stiel in diesem Jahr verkürzen. Auch wenn der Umzug nur kurz ist, das Meer von Menschen am Strassenrand war dafür umso grösser. Wir haben getanzt, durften viele leuchtende Kinderaugen mit unserem Wurfmaterial erfreuen und es war einfach ein wunderbarer Start zur Hauptfasnacht. Wir dürfen auf einen mehr als gelungenen Umzugsauftakt in dieser verrückten Woche, die uns erwartet, zurückblicken. Danke Zug – es war wunderschön zu sehen, wie viele Menschen sich mit dem Fasnachtsvirus haben anstecken lassen. Insbesondere die leuchtenden Kinderaugen waren wunderbar!

Direkt nach dem Kinderumzug hiess es dann mit voller Kraft voraus bzw. zurück nach Steinhausen ins Chilematt. Dort erwartete Nicole I. ein voller Saal mit wunderbarer Stimmung. Die Senioren Steinhausen und insbesondere Sophie Limacher haben Nicole I. und das Steamteam sehr herzlich und liebevoll empfangen. Die Guggenmusik Guggalla hat dazu den musikalischen Rahmen geboten. Auch wenn der Besuch nur kurz war, es war traumhaft. Schön zu sehen, wie spontan ganz viele Besucher bereit waren, uns mit einer immer länger werdenden Polonaise-Schlange kreuz und quer durch den Saal zu begleiten. Wie Nicole I. in ihrem kurzen Interview so treffend gesagt hat, Steinhausen ist ein wunderbarer Ort um zu Hause zu sein – und bei so aktiven, spontanen und herzlichen Senioren sicherlich genau der richtige Ort, um auch im Alter gewiss zu sein, hier bin ich Daheim.

Nach dem Besuch im Chilematt gings dann weiter zum Apéro der Gemeinde. Kurzweilig begrüsste Hans Staub unsere Nicole I. und überbrachte ihr die besten Wünsche der Gemeinde. Schön zu wissen, dass auch die Gemeinde die Tradition der Fasnacht unterstützt. Nach dem gemeinsamen Nachtessen im Restaurant Szenario durften Nicole I. und ihr Steamteam dann den Versen des Schnitzelbänklers „De Golfer“ lauschen und mehr als nur einmal schmunzeln oder gar lauthals lachen. Der Golfer und seine Frau sind übrigens Teil des Steamteams – doch seine treffenden Verse waren uns vor seinem Auftritt nicht bekannt, was natürlich den Abend auch für uns sehr kurzweilig und spannend machte. Nach den kakophonischen Klängen der Hofmusik „Steischränzer“ reichte die Zeit gerade noch, um auch dem Jahresrückblick der Schnitzelbankgruppe „Wasebürsteli“ zu lauschen, bevor es für uns dann hiess, ab in unser zweites Wohnzimmer, zu Andreas und Emma ins Schnitz & Gwunder. Das Schnitz ist für uns immer ein sicherer Wert, unsere Anlaufstelle, unsere Wohlfühloase zum auftanken, nicht nur während der Fasi, sondern auch während der anderen 4 Jahreszeiten. So fand dieser erste, wunderbare und erlebnisreiche Schmutzige Donnerstag ein gemütliches Ende im Schnitz. Voller Vorfreude erwarten wir nun den Hauptfasnachtstag für jedes Steinhauser Fasi-Herz – den Fasi-Friitig mit dem Umzug, welcher mit 46 Nummern übrigens, wenn sich der Schreiberling nicht täuscht, der grösste im Kanton Zug wird – und natürlich mit der Guggernacht. Unsere Hofmusik Steischränzer sind seit Tagen daran, alles aufzustellen und vorzubereiten, damit wir dann direkt im Anschluss an den Umzug gemeinsam auf dem Dorfplatz, im Wagendorf und den umliegenden Beizen ein riesiges Fest feiern können. Sei dabei – geniess den Umzug und gönn Dir 1 … 2 … 3 Shötli an der Bar oder auch den einen oder anderen Hopfentee. Das Guggernacht OK freut sich auf gaaaanz viele Besucher!

Wir freuen uns auf jeden Fall riesig – doch nun heisst es erstmal ab in die Federn und Kraft tanken, damit morgen alle Tanzbeine wieder fit sind und wir gemeinsam mit Euch allen so richtig abfeiern können.

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