Räbemetropole Baar

Vermutlich darf Baar kantonal fasnachtstechnisch auf die längste und am tiefsten verwurzelte Tradition zurückblicken. Dies zeigte sich bereits im Vorfeld der Inthronisation. Wenn Heerscharen von Gratulanten nach Baar strömen, um dem neuen Räbevater Erich II. und seiner Räbemutter Andrea zu huldigen, dann muss der grosse Masterplan aufgefahren werden. Dies bedeutete leider auch, dass wir nicht mit vielen Vertretern aus Steinhausen nach Baar dampfen durften – weshalb sich zusammen mit Nicole I. nur 5 Vertreter aus dem Nachbardorf Steinhausen auf den Weg in die Räbemetropole machten. Da wir aber im Steamteam auch einen gebürtigen Baarer haben, welcher mit Leib und Seele in der Guggenmusik Minifodrios spielt, durften wir dann allerdings bei der Huldigung doch mit insgesamt sieben Steinhausern (… quasi 7 auf einen Streich) wild und steamend die Bühne erobern und unsere Huldigung überbringen. Traditionell begann die Inthronisation mit dem Fackelumzug, bevor sich alsdann alle geladenen Gäste im Gemeindesaal gemütlich niederliessen. Bis Erich II. in Amt und Würden von der Bühne strahlte, verging etwas mehr Zeit, als im Masterplan festgelegt, obwohl der gut vorbereitete Zeremonius Tobias Hotz alles daran setzte, den gesteckten Rahmen einzuhalten. Infolgedessen waren Nicole I. und ihre kleine Steamteam-Fraktion erst kurz vor Mitternacht an der Reihe, um dem neuen Räbevater Erich II. und seiner Räbemutter Andrea ihre Aufwartung zu machen. Die Wartezeit wurde aber dank den wunderbaren Tischnachbarn aus der Lebuz-Zunft Zug mit vielen Momenten zum schmunzeln aufs Angenehmste verkürzt. Dann war es soweit – mit dem Fasi-Mob und einem Cowboyhut voller Geschenke wurden die besten Grüsse aus Steinhausen überbracht und Erich II. und einer Andrea eine wilde, punkig-dampfende Zeit mit einem dreifachen Räbedibum vorwärts marsch ! gewünscht. Mit all den bunten Gäuggeln, den vielen kakophonischen Klängen der zahlreichen Baarer Guggen, den traditionsreichen Erdmandli und dem grössten Umzug im Kanton Zug sind wir aus Steinhausen sicher, dass dem Baarer Räbevater Erich II. und seiner Andrea sowie allen Ehrendamen und der gesamten Baarer Räbegilde eine bunte, traditionsreiche Fasnacht bevorsteht. Wir wünschen allen eine aufregende Zeit, viele wunderbare Begegnungen, ein buntes fröhliches Fasnachtstreiben in der Baarer Räbemetropole und grüssen alle Baarer aus der Nachbargemeinde mit einem lauten feucht-fröhlichen STEI-härt – STEI-Grind – STEI-huuse 🙂

Räbevater Erich II. und seine Räbemueter Andrea

2 Antworten auf „Räbemetropole Baar“

  1. Ich cha nid schribe, Du hesch ja gseid me sellid
    Jetzt Chlatsche.
    Ihr hend no Glück gha, dFaschaller sind erst am viertel ab Eis als letzti Delegation uf Bühni cho.
    Die gueti Kürbissuppe hed üs gsterkt und mir hend bis am halbi Zwei dureghebt. Mir hend ja am andere Tag au nid müesse go Tanzkurs gä.
    Ich weiss, für Dich isch das es Dörfe.

    Steihärt. Steihuuse.
    Geschrieben nachem uuspfuuse!

    1. Liebe Chüngeler
      Ja, s’Programm in Baar isch sportlich, da muesch lang chöne durehebe. Üsi Fraktion hett trotz Tanzkurs au bis am halbi 2 dureghebt (einzelni sogar no viiiiiel länger) – aber als richtige Steamteamer sind mir natürlich zum Tanze wieder uf de Matte gestande 🙂 Heb’s guet und mir freued üs uf Dich am Schnitzelbanktag z’Steihuuse

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